In der gesamten Berg- und Waldlandschaft rund um Nissedal findet man bis zu 1750 große und kleine Gewässer, ein wahres Eldorado für Badefreunde also. So findet man beispielsweise in Fjone einen kilometerlangen Sandstrand. Zudem laden die vielen verschiedenen Seen und Flüsse Nissedals zum Kanu fahren, Bootsfahrten und Fischen ein.
Die Nissedalkommune umfasst ein Gebiet von 908 Quadratkilometern und hat ca. 1375 Einwohner. Nisser, der größte Binnensee Telemarks, ist das Wahrzeichen der Region mit seinen einladenden Sandstränden umgeben von Bergen mit steilen Felsenklippen. Der See ist insgesamt 40 km lange und 250 m tiefe und verfügt über klares und sauberes Trinkwasser. Der Nisser hat Nissedal auch seinen Namen verliehen, Altnorwegisch „Nidrsær“ was soviel wie „der untere See“ bedeutet. Entlang des Nisser findet man einige seltene Steinzeichnungen, Grabhügel und viele andre Zeugnisse alter Siedlungen.
Das Klima ist sehr gut und das Gelände lädt Sommers wie Winters zum Wandern ein. Wichtige Wirtschaftszweige der Kommune sind Land- und Forstwirtschaft, Pelztierhaltung und Tourismus.
Nissedal grenzt im Norden an Kviteseid, im Osten an Drangedal und Gjerstad, im Süden an Vegårshei und Åmli und im Westen an Fyresdal. Der höchste Punkt ist der Førheinutane mit 1.049 Metern über dem Meeresspiegel.
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